Endes Zettelkasten
Ein digitaler Kommentar zu Die unendliche Geschichte
Am Anfang stand der Zettelkasten – so beginnt zumindest der anekdotisch weitergetragene Mythos zur Entstehung von Michael Endes Die unendliche Geschichte. Laut Ende legte er seinem Verleger, Hansjörg Weitbrecht, eine aus seinem Schuhkarton-Zettelkasten aufgespürte Notiz vor, die die Keimzelle für den Roman enthielt: „Ein Junge gerät beim Lesen einer Geschichte buchstäblich in die Geschichte hinein und findet nur schwer wieder heraus.“
Ein an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg angesiedeltes DFG-Projekt erforscht die aus dem Nachlass rekonstruierbare Entstehungsgeschichte hinter der Anekdote und erstellt unter Anwendung digitaler Methoden an dieser Stelle den ersten umfassenden Kommentar zum Text. Dem interessierten Fachpublikum bietet diese Homepage bereits heute Informationen über zentrale Ziele und Funktionen, Pläne zur Publikation des Stellenkommentars und textgenetisch relevantes Archivmaterial.